What the F* happened?

Oder: Warum sind die Cover eigentlich neu? Und die Homepage?
Wer mich und meine Reihe „London Lights“ schon eine Weile verfolgt, hat es sicher längst mitbekommen: Im vergangenen Spätsommer/Herbst habe ich einmal komplett alle Cover der Bücher überarbeitet. Anfangs nur die Prints, relativ schnell hab ich mich dann aber dazu entschlossen, auch die E-Books anzupassen. Die Hardcover-Ausgaben habe ich dafür ganz fallen gelassen.
Ihr fragt euch vermutlich: Warum das Ganze?
Und manchmal frage ich mich das auch. Vor allem während ich an der Bearbeitung der Cover-Figuren gesessen habe, hab ich mich das gefragt (Full Disclosure: Da war keine AI im Spiel, das lehne ich ab. Ich habe die Lizenzen für verschiedene Illustrationen erworben bzw. hatte sie bereits und habe die Illustrationen dann selbst mit Grafikprogrammen und Grafiktablet umgearbeitet).
Jedenfalls: Ich mochte die alten Cover, ich mochte die „traurigen schwarzweißgrauen Jungs mit den Farbflecken und Lichtern“. Aber irgendwie haben sie sich nicht mehr passend angefühlt für das, wohin sich die „Lights“ entwickelt haben. Und mit der Richtung der Entwicklung bin ich sehr happy. Wer mich kennt, weiß: Mein großes Vorbild im Genre ist Alexis Hall. Ich liebe die Storys, ich liebe die Vielfalt der Charaktere und auch die verschiedenen Nuancen, die Alexis in den Geschichten setzt. Viel Spice, wenig Spice, viel Romantik, mehr Darkness … es ist alles dabei. Nur so ein Kerngefühl bleibt gleich. Und das wollte ich auch. Genau das, nur mit eigenem, mit meinem Kerngefühl. Und ich glaube, dass ich genau das so langsam finde. Dass das nicht mehr ganz mit dem zusammenpasst, was ich anfangs dachte, was die „Lights“ oder meine Geschichten generell werden, was „Val“ als „Marke“ wird – na ja, so ganz überraschend ist das nicht, oder?

Und darum mussten die neuen Cover her und ja, illustrierte Cover sind gerade einfach gefragt, das spielt natürlich auch mit rein bei so einer Entscheidung. Und noch mal ja, wer Alexis Hall kennt, erkennt sicher auch, dass es eine gewisse Vibe-Ähnlichkeit zur „London Calling“-Reihe gibt – soll es auch. Ich liebe diese Bücher und Boyfriend Material war wahrscheinlich DAS Buch, bei dem es final Klick gemacht hat bei mir – das mich dazu gebracht hat, auch schreiben zu wollen, auch so ein eigenes Universum zu erschaffen.

Und da sind wir jetzt also: Mit neuen Covern, neuer Website – und jeder Menge alter und nicht mehr ganz passender Werbematerialien und noch einem kleinen Stapel alter Bücher. Aber mei … irgendwas ist ja immer, oder?
Wie gefallen euch die neuen Cover eigentlich? Und an meine Autor*innenkolleg*innen: Habt ihr auch schon mal so einen Rundumschlag gemacht?

Alles Liebe
Val


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